Kurzmitteilung

Aachen, 11. Mai 2015. Ali Yildirim ist gesetzlich blind und benötigt außerhalb seines Wohnraums Hilfe. In den letzten Wochen wurde er immer wieder auf die App „be my eyes“ aus Dänemark aufmerksam gemacht, die auch in Deutschland Medienpräsenz fand. Yildirim hält die App für wenig hilfreich und hat selbst ein eigenes Projekt ins Leben gerufen: begleithilfe.de. Sein Konzept überzeugte die Social Impact Initiative und auch die Jury des ZRK Social Entrepreneurship Awards 2015. Am 3. Mai wurden er und sein Kollege Sertel Ascioglu mit dem 1. Platz belohnt. Weiterlesen

Die Lücken passgenau schließen

Pflegevorsorge: Deutsche müssen viel Geld fürs Pflegeheim zahlen

Mit der richtigen Vorsorge spielt Geld im Pflegefall keine große Rolle. Foto: djd/www.finanzen.de/cruphoto/istockphoto.com

(djd). Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2050 fast verdoppeln. Gut 4,5 Millionen Bundesbürger werden dann Pflege benötigen. Die Politik handelt bislang nur zögerlich. 2013 wurde der staatlich geförderte „Pflege-Bahr“ ins Leben gerufen, 2015 soll eine weitere Pflegereform kommen. Christian Achillius vom Beratungsportal finanzen.de begrüßt grundsätzlich die Anstöße aus der Politik, konkret seien die verbesserten Pflegeleistungen aber nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Große Finanzierungslücke

Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung liegen derzeit in der Pflegestufe III bei vollstationärer Pflege bei 1.550 Euro, die durchschnittlichen Kosten betragen jedoch knapp 3.000 Euro. Die Differenz müssen Pflegebedürftige selbst zahlen. „Die Pflegelücke von mindestens 1.400 Euro pro Monat wird durch die Pflegereform nur geringfügig kleiner und ist auch weiterhin nur mit einer frühzeitigen und vor allem maßgeschneiderten Vorsorge zu schließen“, so Achillius. Der Fachwirt für Versicherungen und Finanzen hält angesichts der verschiedenen Vorsorgeoptionen eine persönliche Beratung für unverzichtbar. Einen ersten Überblick liefern Portale wie etwa http://www.finanzen.de. Hier gibt es anbieterunabhängige Informationen, einen Online-Rechner sowie Hinweise auf einen kompetenten Experten in der Nähe. Weiterlesen

Endlich abschalten können – Freizeit genießen ohne lästiges Grübeln

Pressebild BuchMenschen, die nach Arbeitsende ihre beruflichen Probleme mit nach Hause nehmen oder generell zu viel über Dinge nachdenken, die sie nicht ändern können und den Wunsch verspüren, aus diesem Gedankenrad auszusteigen, um Augenblicke der Ruhe und Leichtigkeit genießen zu können. Für all jene Menschen ist das neu erschienene Buch von Rudolf J. Beirer ein wertvoller Ratgeber.

Dieses Buch hilft mit einfachen und wirksamen Tipps, sich von lästigen Gedanken zu befreien. Mit dem Drücken eines oder mehrerer der zehn beschriebenen Knöpfe, erfährt man wieder mehr Lebensfreude und Gelassenheit. Der Leser entdeckt die Möglichkeiten, seiner persönlichen Stressfalle zu entkommen.

Auf verständliche und einfache Weise lernt man im Hier und Jetzt zu leben, stimmige Entscheidungen zu treffen, sein Selbstvertrauen zu stärken, Gelassenheit zu entwickeln, Zeitmanagement anzuwenden, Nein zu sagen u.v.m. „Einfach abschalten können“ ist ein Gewinn für alle jene Menschen, die eine Balance zwischen Leistung und Lebensqualität anstreben.

Über den Autor:
Mag. Rudolf J. Beirer, Jahrgang 1964, ist Geschäftsführer des „Institut Beirer“, das er vor mehr als 10 Jahren gegründet hat. Über die Jahre hinweg hat Rudolf J. Beirer mehr als 3.000 Menschen erfolgreich trainiert und gecoacht und verschiedenste Organisationen in ihren Entwicklungsprozessen begleitet. Der diplomierte Psychologe bildet selber Coaches aus und hat sich auf die Themen Zeit- und Selbstmanagement sowie Führung und Teamentwicklung spezialisiert.

Quelle: Pressemitteilung

Rechtzeitig absichern

BGH-Urteil zum Elternunterhalt verdeutlicht Wichtigkeit privater Pflegevorsorge

(djd). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aufsehenerregenden Urteil die Unterhaltspflicht der Kinder pflegebedürftiger Eltern nachdrücklich unterstrichen. Diese Pflicht wird auch dann nicht gemindert, wenn Eltern den Kontakt zu ihren Kindern abbrechen oder deren Erbe auf den Pflichtteil beschränken. „Im Klartext heißt dies, dass fast ausnahmslos alle Kinder ihren pflegebedürftigen Eltern gegenüber unterhaltspflichtig sind und für Pflegekosten aufkommen müssen, sobald die Sozialämter in Anspruch genommen werden“, erklärt Philipp J. N. Vogel, Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG. Dies sei ständige Rechtsprechung, oft aber vielen nicht wirklich bewusst.

Müssen Eltern in einem Heim untergebracht werden, zahlt dafür zwar die gesetzliche Pflegeversicherung. Doch deren Leistungen decken in der Regel nur einen Teil der Kosten. Foto: djd/DFV Deutsche Familienversicherung/Fotolia.com/auremar

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